News vom Katzenhaus Halle
MZ-Artikel zum Thema "Kein Geld für Katzenkastration"
07.01.2012
Tierschützer befürchten Katzenplage
Von Katja Pausch
Herrenlose Katzen an Futterstellen, halbverhungerte Streuner in den Straßen der Stadt, kranke Tiere, die Seuchen übertragen können. Dieses Horrorszenario einer drohenden Katzenplage und damit verbundenen Katzenelends sehen drei hallesche Vereine auf die Stadt zukommen. Anlass für die Befürchtungen sind ausbleibende Zuschüsse, die die Stadt bisher an jene Vereine für die Kastration von Straßenkatzen gezahlt hat. Angesichts leerer Kassen fallen diese nun weg - sowohl rückwirkend für 2011 als auch direkt im laufenden Jahr. "Unser für 2011 beantragter Zuschuss wurde nachträglich gestrichen und für 2012 ist auf Grund der Haushaltslage der Stadt gar kein Geld in Aussicht gestellt", erklärt Marlis Koser vom halleschen Tierschutzverein.
Die Neujahrsgeschichte ...
04.01.2012
... oder durchaus auch eine Jahresendgeschichte von 2011
In einer Nacht im Oktober
Eine Anwohnerin der Krukenbergstraße 2* drehte, wie an anderen Abenden auch, die Nachtrunde mit ihrem Hund. Als sie gegen 1.00 Uhr zurück kam, stand eine Kiste mit mehreren Katzenkinder vor der Hoftür. Da ihre Hündin Katzen eher zum fressen gern hat, konnte sie die Kleinen nicht mit in ihre Wohnung nehmen. Sie stellte die Kätzchen zur Sicherheit in den Hausflur. Dort mussten sie ausharren, bis die ersten Katzenhausmitarbeiter morgens eintrafen.
Bis auf ein Kätzchen konnten die anderen kleinen Racker die Quarantäne schnell verlassen und fix vermittelt werden. Romy blieb lange Zeit das Sorgenkind unseres Katzenhauses. Sie litt an einem hartnäckigen Schnupfen und musste daher auch lange im Quarantäneraum verbleiben. Erst am 27. Dezember konnte die Kleine in eine der großen Katzenstuben "entlassen" werden. Sie fand das gar nicht toll - verkroch sich zitternd und fauchend in einer Kratzbaumhöhle. Und dann geschah das Wunder ... sie bekam noch am selben Tag ein neues Zuhause. Glück für die kleine Romy und Freude für uns.
Bescherung im Katzenhaus
28.12.2011
In der Vorweihnachtszeit wurden unsere Katzen von vielen Tierfreunde mit Präsenten bedacht. Am Heiligabend gab es dann die große Bescherung für unsere Samtpfoten. Wir wollen uns auf diesem Wege bei all den netten Weihnachtswichteln bedanken.
Wir wünschen all unseren Mitgliedern, Tierfreunden ...
20.12.2011
... und natürlich deren vierbeinigen Schützlingen von ganzem Herzen ein geruhsames und friedliches Weihnachtsfest und alle guten Wünsche für das Jahr 2012.
Im Namen des Vorstandes
Christine Kaiser
Unser Wunsch fürs neue Jahr:
Wir brauchen dringend Hilfe bei der Versorgung unserer Katzenhausbewohner und wären für ehrenamtliche Unterstützung hallescher Tierfreunde sehr dankbar.
Infos direkt in unserem Katzenhaus. Wir sind täglich erreichbar unter Tel. 0345 - 68 27 667.
Bastelarbeiten für unsere Samtpfoten
09.12.2011
Einige Mitglieder unseres Vereines haben wirklich Basteltalent. Immer wieder steuern Sie für unseren kleinen "Katzenhaus-Trödelmarkt" hübsche Bastelarbeiten bei. Diese Kleinigkeiten sind dann gegen einen kleinen Obolus in unserem Katzenhaus erhältlich. Der Erlös kommt unseren Samtpfoten zu Gute.
In der nebenstehenden Bildergalerie können Sie einige Dekoartikel sehen.
Haben Sie Interesse, dann rufen Sie doch einfach mal an oder kommen bei uns im Katzenhaus vorbei.
Um die hübschen Türrahmen-Katzen auch weiterhin anbieten zu können, benötigen wir dringend weitere Sperrholzplatten. Wer kann uns Sperrholzplatten spendieren? Wir würden uns über Materialspenden sehr freuen!
Zuckerkranker Pauli braucht dringend ein geeignetes Zuhause
04.12.2011
Pauli ist ein ca. 8 Jahre alter gemütlicher, verschmuster und anhänglicher Kater. Leider zog er aufgrund von Auslandstätigkeit seines Vorbesitzers in eine Pflegestelle des Katzenhauses.
Pauli's Mutter ist ein Mischling aus Karthäuser und Britisch Kurzhaar, daher trägt er auch die typischen Merkmale: staatliche Erscheinung, dichtes Fell und bernsteinfarbende Augen.
Er ist ein pflegeleichter, kontaktfreudiger Mitbewohner, der ein inniges Verhältnis zu den Menschen hat, sowie zu anderen Tieren wie Katzen, Vögel und Nager. So sind Fauchen, Kratzen und Beißen für ihn Fremdwörter. Trotzdem benötigt Pauli ein paar Tage, sich an seine Umgebung zu gewöhnen, so dass er erst mal schüchtern bis ängstlich wirkt.




